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Außenminister Roberto Ampuero zu bilateralem Austausch bei Heiko Maas

Unter Freunden: Außenminister Roberto Ampuero und Amtskollege Heiko Maas.

Berlin, 29. Mai 2019. Außenminister Roberto Ampuero wurde heute von seinem Amtskollegen Heiko Maas zu einem persönlichen Gespräch in Berlin empfangen. Bei dem Treffen ging es um den Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Chile und Deutschland. Roberto Ampuero war aus Anlass der Lateinamerikakonferenz des Auswärtigen Amtes nach Deutschland gekommen.

„Wir sind entschlossen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben"

Carolina Schmidt, hier im parlamentarischen Studio der Deutschen Welle TV. "Chile ist ein kleines Land, aber wir sind entschlossen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben“, sagte die Umweltministerin gegenüber dem Handelsblatt.

Berlin, 24. Mai 2019. Chiles Umweltministerin war in Deutschland, um die nächste Weltklimakonferenz vorzubereiten, die im Dezember in Santiago stattfinden wird. Im „Handelsblatt“-Interview mit der Journalistin Silke Kersting zeigt sich Carolina Schmidt gegenüber der deutschen Klimapolitik nachsichtig. Hier das Interview (mit Einstiegstext):

Carolina Schmidt, Jahrgang 1967, ist seit 2018 Umweltministerin im zweiten Kabinett von Sebastián Piñera. In dessen erster Regierungszeit (2010 bis 2014) war die parteilose Politikerin Leiterin der Frauenbehörde im Rang einer Staatsministerin, später Bildungsministerin. 2014 ging sie zurück in die Wirtschaft und verbrachte 2015 zusammen mit ihrer Familie ein Jahr in Barcelona.

Nach ihrer Rückkehr nach Chile übernahm sie im Juli 2017 die Geschäftsführung der Mediengruppe Copesa. Mit der neuerlichen Präsidentschaft Piñeras (2018) wechselte sie erneut in die Politik. Im März 2019 ließ sie sich für eine Kampagne des Ministeriums zur Bekämpfung der durch den Klimawandel verschärften Wasserknappheit in Chile beim Duschen filmen. Das sollte die Bürger dazu bringen, nicht länger als drei Minuten zu duschen, um Wasser zu sparen.

Umweltministerin Carolina Schmidt beim 10. Petersberger Klimadialog

Berlin, 18. Mai 2019. Umweltministerin Carolina Schmidt war beim 10. Petersberger Klimadialog in Berlin mit der deutschen Ministerin Svenja Schulze Co-Organisatorin. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffneten sie die Konferenz.

Der Petersberger Dialog bietet ein eher informelles Format, das dazu beitragen soll, die Verhandlungen zwischen den offiziellen Weltklimagipfeln voranzubringen, Konsens zwischen Partnern vorzubereiten und erste Vereinbarungen zu treffen. In diesem Jahr nahmen daran Minister und Unterhändler aus 35 Ländern teil.

Erstmals in seiner Geschichte wurde der Petersberger Dialog von zwei Frauen geleitet, den Ministerinnen Carolina Schmidt und Svenja Schulze. „Die Welt hat sich gewandelt“, sagte Carolina Schmidt. Sie unterstrich die Bedeutung der weiblichen Perspektive beim Thema Klima. Studien zeigten, dass Frauen im Durchschnitt nicht nur stärker von Katastrophen und extremen Wetterereignissen betroffen seien; Frauen unterstützten in ihrer Sorge um die Umwelt auch eher eine ehrgeizige Klimapolitik als Männer. Auch Bundeskanzlerin Merkel betonte, wie wichtig es sei, geschlechtsspezifische Perspektiven auf den Klimawandel zu untersuchen.

Chile ist auf der Seafood Expo Global in Brüssel mit 29 Unternehmen vertreten

Aquakultur im Süden Chiles. Foto: Imagen de Chile / ProChile

Berlin, 6. Mai 2019. Lachs und Forelle, Miesmuscheln, Krebse, Austern, Tintenfisch und weitere Meerestiere gehören zum Angebot, mit dem sich Chile vom 6. bis 9. Mai auf der Seafood Expo Global 2019 in Brüssel präsentiert.

Bei den weltweiten Exporten 2018 im Bereich Lebensmittel aus Chile machten die Meeresprodukte mit 36,4% mehr als ein Drittel aus – und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Warenwert in diesem Segment betrug 2018 mehr als sieben Milliarden US-Dollar.Und Chile möchte seine starke Position als weltweiter Zulieferer von Meeresprodukten weiter konsolidieren: 29 chilenische Unternehmen sind daher auf der Seafood Expo Global vertreten, bei der sich in diesem Jahr mehr als 29.000 Kunden und Aussteller aus 152 Nationen angemeldet haben.

Berlinale 2020: Chile wird "Country in Focus“ beim European Film Market

Victor Abujatum (Erster Sekretär der Botschaft), Matthijs Wouter Knol (Direktor European Film Market), Mariette Rissenbeek (Berlinale-Geschäftsführerin), Cecilia Mackenna (Botschafterin) und Diego Torres (Direktor ProChile Deutschland)

Berlin, 20. Mai 2019. Chile wird 2020 "Country in Focus“ beim European Film Market (EFM) der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin sein. Das EFM-Programm "Country in Focus“ wurde 2017 ins Leben gerufen und möchte die Filmindustrie sowie das Filmschaffen eines Landes umfassend vorstellen und ihm eine besondere Plattform bieten.

Im kommenden Jahr werden beim EFM chilenische Filmschaffende und chilenisches Filmschaffen unter unterschiedlichen Aspekten präsentiert. Das Schwerpunktprogramm wird zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich mit chilenischen ProduzentInnen, DistributorInnen, InvestorInnen und Kreativen zu vernetzen sowie chilenische Produktionen kennenzulernen. "Chile in Focus“ wird von ProChile – Chiles Institution zur Förderung des Exports – unterstützt und findet im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums von CinemaChile statt, der Organisation, die das chilenische Kino weltweit erfolgreich unterstützt.

Das chilenische Kino war immer präsent bei der Berlinale und zahlreiche Auszeichnungen zeugen vom Erfolg des chilenischen Filmschaffens — wie die Silbernen Bären für die in den letzten Jahren weltweit gefeierten Filme "Gloria" und "Una mujer fantástica" (Eine fantastische Frau) von Sebastián Lelio, der 2019 Mitglied der Internationalen Jury war. Auch herausragende und preisgekrönte Filme mit wichtigen Themen wie "El Club" (The Club) von Pablo Larraín und "El botón de nácar" (Der Perlmuttknopf) von Patricio Guzmán haben zur Geschichte der Berlinale beigetragen. Mit Chile wird nach Mexiko, Kanada und Norwegen nun erstmals ein südamerikanisches Land im "Country in Focus“-Programm des European Film Market ins Zentrum gerückt.

Chile und Sachsen werden künftig beim Umweltschutz stärker kooperieren

Die Unterzeichnung des Abkommens fand in den Räumen der Botschaft statt. Von links: Erhard Weimann (Vertreter der sächsischen Landesregierung in Berlin), Thomas Schmidt (sächsicher Minister für Umwelt und Landwirtschaft), Carolina Schmidt (Umweltministerin Chiles) und Botschafterin Cecilia Mackenna.

Berlin, 17. Mai 2019. Chile und Sachsen werden beim Umweltschutz enger zusammenarbeiten. Am Rande des 10. Petersberger Klimadialogs unterzeichneten die chilenische Umweltministerin Carolina Schmidt und der sächsische Minister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt eine entsprechende Absichtserklärung.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden etwa die Erarbeitung von Umweltstandards für die Wasserqualität sein – und auch die Verwaltung der Wassereinzugsgebiete. In den Bereichen Abfallwirtschaft, erweiterte Herstellerverantwortung, Förderung des Recyclings und Kreislaufwirtschaft wollen die Ministerien ebenfalls enger zusammenarbeiten.

Mit der Absichtserklärung wird vor allem ein intensiverer Dialog zwischen beiden Ländern zu Fragen des Klimawandels angestrebt. Ministerin Carolina Schmidt hob in dem Treffen die guten Erfahrungen hervor, die bereits in der Vergangenheit mit Sachsen gemacht wurden, sowohl bei Projekten in der Wirtschaft wie auch bei der gemeinsamen Forschung. Es gebe ein gegenseitiges und tiefes Vertrauen, das die bilaterale Beziehung charakterisiere, sagte Chiles Umweltministerin.

Chile und Deutschland unterzeichnen Abkommen zur Energiepartnerschaft

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Energieministerin Susana Jímenez signierten das Abkommen zur Energiepartnerschaft beider Länder.

Berlin, 10. April 2019. Energieministerin Susana Jímenez und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben im Rahmen des Berlin Energy Transition Dialogue 2019 in Berlin ein wichtiges Kooperationsabkommen zur Energiepartnerschaft unterzeichnet. Ziel des Abkommens ist es, einen hochrangingen politischen Dialog über die wichtigsten Themen im Energiesektor zwischen Chile und Deutschland zu fördern. Das Papier sieht eine enge Zusammenarbeit in den drei Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Reduzierung des Kohlenstoffausstosses vor.

Auf der Grundlage der Partnerschaft wird ein gemischter politischer Ausschuss mit Vertretern beider Regierungen als Lenkungsausschuss aufgestellt, der sich einmal im Jahr für eine Definition der großen Ziele treffen wird. Dem Ausschuss werden drei Arbeitsgruppen für die unterschiedlichen thematischen Bereiche untergeordnet sein. „Konkret werden beide Regierungen in Themen der Regierungspolitik zu Energie zusammenarbeiten“, führte Ministerin Susana Jiménez aus. Dazu gehörten Planung sowie kurz- und langfristige Regularien für nachhaltige Energieentwicklung, erneuerbare Energien und ihre Einspeisung in ein modernes, flexibles und intelligentes Netz, Energieeffizienz mit all ihren Facetten, zukunftsorientierte Energietechnologien und Innovation, Marktmechanismen sowie Geschäftsmodelle zur Verbesserung der Energiewende, Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen des privaten Sektors in nachhaltige Energie sowie der Aufbau der Kapazitäten einschließlich öffentlicher Sensibilisierung und Ausbildung, so die Energieministerin.