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Vorübergehendes Aufenthaltsvisum (ehemalige Touristenvisum)

WICHTIG: InhaberInnen eines deutschen Reisepasses / Kinderreisepasses benötigen kein Touristenvisum. Sie können sich ohne Visum für die Dauer von 90 Tagen innerhalb von sechs Monaten in Chile aufhalten. Wenn nötig, kann eine Verlängerung des touristischen Aufenthaltes in Chile beantragt werden. 

 

Das Visum für einen vorübergehenden Aufenthalt (ehemaliges Touristenvisum) ist eine Genehmigung für Ausländer, die nach Chile ohne die Absicht einreisen, sich dort niederzulassen, für bis zu 90 Tagen auf chilenischem Staatsgebiet zu verbleiben.

Diese Genehmigung richtet sich an Ausländer, die aus Gründen der Erholung, des Sports, der Gesundheit sowie aus geschäftlichen, familiären oder ähnlichen Gründen einreisen.

Das Visum für einen vorübergehenden Aufenthalt ermöglicht die ein- oder mehrmalige Einreise während der Dauer der Genehmigung. Die/er Interessent/in beantragt in Übereinstimmung mit den Reiseplänen eine ein- oder mehrmalige Einreise.

Die Inhaber der Genehmigung für einen vorübergehenden Aufenthalt, die sich bereits in Chile aufhalten, können keine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Das heißt, dass sie den Status ihres Aufenthalts nicht von einem vorübergehenden Aufenthalt in eine Aufenthaltserlaubnis ändern können.

Bezüglich der Staatsangehörigen bestimmter Länder wird eine vorherige Zustimmung oder die Erteilung eines Visums durch ein chilenisches Konsulat im Ausland benötigt. Die Liste der Länder, deren Staatsangehörige dieser Notwendigkeit unterliegen, finden Sie auf dem folgenden Link. Bitte sehen Sie die Informationen unter REQ. VISTUR hier ein. 

Die Staatsangehörigen der Länder, zu denen unter REQ. VISTUR „NO“ (NEIN) vermerkt ist, benötigen kein durch ein Konsulat ausgestelltes Visum für einen vorübergehenden Aufenthalt.

Die Staatsangehörigen der Länder, zu denen unter REQ. VISTUR „SÍ“ (JA) vermerkt ist, müssen ihren Antrag für ein Visum im System SAC Ciudadanos eingeben.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag auf der Website beizufügen und müssen dementsprechend bei Antragstellung vorliegen:

Ausfüllen des Formulars unter SAC Ciudadanos

Foto: Farbfoto, 5 cm x 5 cm, Passfotoformat, weißer Hintergrund, die Frontalaufnahme des Gesichtes füllt ¾ des Fotos aus.

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  • Pass, mit einer Gültigkeit von mindestens 270 Tagen.

Für venezolanische Staatsangehörige: Gültiger oder abgelaufener Pass, der in Übereinstimmung mit dem Beschluss Nr. 2.087 vom 18. April 2019 ab dem Jahr 2013 ausgestellt wurde. Die vor 2013 ausgestellten Pässe mit oder ohne Verlängerung werden durch unser Land nicht als gültiges Ausweisdokument anerkannt.

  • Medizinisches Attest mit Apostille oder Stempel der örtlichen Behörden, aus dem hervorgeht, dass die Person keine ansteckenden Krankheiten hat.
  • Buchung des Rückflugs aus Chile mit den Daten für die Überprüfung auf der Website der Fluglinie, Kreuzfahrtlinie oder des entsprechenden Transportunternehmens oder Eigentumsdokument des Land-, Wasser oder Luftfahrzeugs, in dem die Person aus Chile ausreisen wird.
  • Nachweis der eigenen Zahlungsfähigkeit. Dieser kann durch die letzten drei Gehaltsabrechnungen, eine Bescheinigung über das Einkommen der letzten 12 Monate, Jahresbericht über selbständig erwirtschaftetes Einkommen, Nachweis der Zahlung der Einkommenssteuer des Vorjahres, Kreditkartenguthaben in US-Dollar, Rentenzahlungen, Sparguthaben, Festgeldanlagen oder Fahrzeuge bzw. Immobilien, aus denen Einkommen erwirtschaftet wird, erbracht werden.
  • Es ist nicht notwendig alle eingangs erwähnten Nachweise zu erbringen, sondern nur jene, mit denen die interessierte Person effektiv nachweisen kann, dass sie während ihres Aufenthaltes in Chile zahlungsfähig ist. Fotos von Banknoten oder Kontoauszüge des Girokontos werden nicht akzeptiert, es sei denn es handelt sich um die letzten 12 Monate, die zusammengefasst nachgewiesen werden. Nur im Falle von Minderjährigen wird die Zahlungsfähigkeit einer dritten Person akzeptiert, die zusätzlich zur Zahlungsfähigkeit das Verwandtschaftsverhältnis zu der/dem Minderjährigen nachweisen muss. Handelt es sich bei diesem Nachweis um ausländische Dokumente, so sind diese entsprechend mit einer Apostille zu versehen oder zu legalisieren.
  • Notariell beglaubigtes Einladungsschreiben bzw. Reservierung eines Hotels/einer Unterkunft, die überprüft werden kann. Wenn das Einladungsschreiben durch eine in Chile ansässige Person oder eine/n chilenische/n Staatsbürger/in erfolgt, so ist dieses durch eine/n chilenische/n Notar/in zu beglaubigen. Zudem ist das Verhältnis zwischen der einladenden Person und der eingeladenen Person zu belegen und es sind die Kontaktdaten der einladenden Person anzugeben. Handelt es sich um ein Verwandtschaftsverhältnis, so sind die entsprechenden Geburts- oder Heiratsurkunden einzureichen. Diese sind mit Apostille zu versehen, zu legalisieren oder sind durch das chilenische Standesamt ausgestellt worden. Wenn es sich um kein Verwandtschaftsverhältnis handelt, so sind Nachweise über die Beziehung zwischen eingeladener und einladender Person beizubringen.
  • Stammt das Einladungsschreiben von einer öffentlichen chilenischen Einrichtung, so muss es nicht notariell beglaubigt werden. Es muss jedoch über die Unterschrift und die Position der/s Leiters/in der einladenden Institution aufweisen sowie ihre/seine offizielle Emailadresse, eine zweite Emailadresse als Backup (Sekretariat oder andere) und Festnetztelefonnummern als Kontaktdaten dieser öffentlichen Einrichtung. Das Einladungsschreiben muss im Text –nicht im Anhang- die Liste der eingeladenen Personen mit Namen, Pass, Dauer des Aufenthaltes sowie die Stadt nennen, der der Visumsantrag zugeordnet wird. Auch allgemeine Informationen über die Aktivitäten in Chile sind zu nennen.
  • Sollte die eingeladene Person in Chile ein Arbeitsentgelt aufgrund einer „Arbeitserlaubnis“ der chilenischen Einwanderungsbehörde (Servicio Nacional de Migraciones) erhalten, so hat das notariell beglaubigte Schreiben der einladenden Person die Dauer der Arbeitserlaubnis sowie die Tatsache auszuführen, dass die Personen diese Erlaubnis in Übereinstimmung mit den Art. 50, 51 und 52 des Gesetzes 21.325 bei der Einwanderungsbehörde beantragen werden.
  • Reisevollmacht: Sollten Minderjährige unter 18 Jahren allein reisen, so müssen sie eine Reisevollmacht der Mutter, des Vaters oder des gesetzlichen Vertreters vorlegen. Diese Vollmacht ist mit Apostille zu versehen oder durch den Stempel einer örtlichen Behörde zu legalisieren. Die Reisevollmacht kann zudem durch die Mutter, den Vater oder den gesetzlichen Vertreter im chilenischen Konsulat, das dem Wohnort am nächsten liegt, legalisiert werden.
  • * Die Konsulate können Antragsteller/innen zu einem Gespräch einladen, um weitere Informationen zu erfragen.
  • * Wird das Visum für einen vorübergehenden Aufenthalt erteilt, erhält die/er Antragsteller/in ein E-VISUM an die bei SAC Ciudadanos (nach vorheriger Zahlung, falls zutreffend) angegebene Emailadresse oder in Präsenz im Konsulat durch einen Stempel in den Pass.
  • * Nach Erteilung des Visums für einen vorübergehenden Aufenthalt hat die Person 90 aufeinanderfolgende Tage Zeit, um in Chile einzureisen. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Es wird auch kein neues Visum ausgestellt, wenn das erteilte Visum nicht genutzt wird.
  • * In Chile kann bei der Einwanderungsbehörde eine Verlängerung der Erlaubnis zum vorübergehenden Aufenthalt um 90 weitere Tage beantragt werden.
  • HIER geht es zur Antragstellung.