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Minister Juan Andrés Fontaine und InvestChile stellen Infrastrukturprojekte im Wert von 15 Milliarden Euro vor und werben in Europa für Investitionen

Ian Frederick (Leiter des Handelsbüros InvestChile), Dieter Babiel (Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie), Cecilia Mackenna (Botschafterin), Juan Andrés Fontaine (Minister für öffentliches Bauen) sowie Hans-Joachim Bliss (Vorsitzender des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie).

Berlin, 12. Juni 2019. Das Infrastrukturprogramm der chilenischen Regierung sieht bis 2023 Investitionen im Wert von 15 Milliarden Euro vor, um umfangreiche Bauprojekte zu realisieren, darunter Autobahnen, Straßenbahnen, Stauseen und Krankenhäuser. Juan André Fontaine, Minister für öffentliches Bauen, reiste vor diesem Hintergrund nach Europa, um in London, Berlin und Mailand bei internationalen Investoren und Konsortien für Nutzungslizenzen zu werben.

In Berlin traf Minister Fontaine unter anderem den Vorsitzenden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Joachim Bliss sowie Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie. Auf seiner Reise durch Europa wurde der Minister vom Abteilungsleiter für Handelsförderung von InvestChile, Ian Frederick, begleitet, mit dem zusammen er an Treffen, Gesprächen und Investitionsworkshops mit multinationalen Konzernen, öffentlichen Institutionen sowie Finanzierungsinstanzen in England, Deutschland und Italien teilnahm. Neben Berlin standen London und Mailand auf der Agenda dieser Europa-Roadshow.

 

Es geht bei diesen Ausschreibungen um große Projekte, die zur wirtschaftlichen Entwicklung Chiles beitragen, durch die neue Arbeitsplätze geschaffen werden und die Lebensqualität der Chilenen und Chileninnen weiter verbessert werden kann“, unterstrich der Minister. Er sei auf dieser Reise sehr motiviert, da Chile in Europa als ein sicheres und stabiles Land bekannt sei, das Investoren gute Geschäftschancen biete. „In einem globalen Kontext, in dem multinationale Konzerne expandieren und ihre Investitionen diversifizieren, bietet Chile einen guten Zugang zum lateinamerikanischen Kontinent“, so Juan Andrés Fontaine.

Ian Frederick von InvestChile hob hervor, dass die direkten Beziehungen, die die Agentur zu ausländischen Investoren hat, ein stetig wachsendes Interesse an Business-Möglichkeiten in Chile mit sich bringe. „Eine Vielzahl der Unternehmen innerhalb dieser Agentur führen bereits Projekte in Chile durch, wie Brookfield, Atlantia, Salini; andere fangen derzeit an, sich dem Sektor Infrastruktur zu widmen, wie das britische Unternehmen John Laing, das sich bereits in Chile gegründet hat, jedoch noch keine Projekte durchgeführt hat.

Bei dem Besuch in London traf sich der Minister in einem Workshop mit Repräsentanten von mehr als 20 Unternehmen und Investitionsbanken, um für die Bandbreite der Projekte und Investitionsvorteile in Chile zu werben. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehörten unter anderem Infrared, Aberdeen, Vamed Health Project UK, Global Infrastructure Partners und Brookfield.

In Mailand wiederum führte der Minister Gespräche mit LIDE, einem italienischen Netzwerk mit mehr als 3.600 Unternehmern und Managern. Auch einTreffen mit einer Gruppe von Unternehmen und Konsortien wie Atlantia und Intinera stand auf der Agenda. Außerdem traf Fontaine sich mit Vertretern von San Paolo, ANCE sowie des Unternehmens Pizzarotti.

Diese Reise entsprach dem Format der Reise des Ministers im vergangenen Oktober, als er für die Nutzungslizenzen in Asien warb und sich mit Unternehmern in Japan, Singapur und China traf.